Warum die Werkzeugauswahl wichtig ist
In der Zerspanung beeinflusst das Werkzeug direkt Zykluszeit, Standzeit, Oberflächengüte und damit die Stückkosten. Dank hoher Härte, Verschleißfestigkeit und hoher möglicher Schnittgeschwindigkeiten gehören VHM-Fräser zu den meistverwendeten Werkzeugen in der CNC-Bearbeitung.
Hartmetallsorte
Hartmetall ist nicht gleich Hartmetall. Korngröße und Kobaltanteil bestimmen, wie gut ein Werkzeug Schlägen und Hitze standhält. Feinstkorn-Sorten bieten einen guten Kompromiss zwischen Schneidenschärfe und Zähigkeit und verringern Mikroausbrüche.
Einfluss der Schneidenzahl (Z)
- Z2: großer Spanraum; geeignet für Aluminium, weiche Werkstoffe und Nutenfräsen.
- Z3: Ausgleich zwischen Spanraum und Stabilität in Aluminium und allgemeinen Stählen; häufig beim Vorschlichten.
- Z4 – Z6: für Stähle und gehärtete Werkstoffe sowie zum Schlichten mit hohem Vorschub und guter Oberfläche. Der Spanraum ist kleiner, der Werkzeugkern steifer.
Werkstoffgruppe und Beschichtung
Stahl, rostfreier Stahl, Guss, Aluminium, warmfeste Legierungen und gehärtete Stähle verlangen jeweils andere Geometrien, Drallwinkel und Beschichtungen. AlTiN wird zum Beispiel bei hohen Schnitttemperaturen bevorzugt, TiSiN bei harten Werkstoffen; in Aluminium sind unbeschichtete Werkzeuge mit polierten Spannuten verbreitet, um Aufbauschneiden zu vermeiden.
Fazit
Das richtige Werkzeug lohnt sich erst mit passenden Schnittdaten – Drehzahl, Vorschub und Zustellung (ap/ae). Sehen Sie sich unser Produktprogramm an oder kontaktieren Sie unser technisches Team.



